Winternights
17.12.2007, 11:05
Elisabeth Báthory wurde im Jahre 1560 in eine der reichsten Familien der Welt geboren. Ihre Eltern waren Anna und Georg Báthory. Georg war der 3. Ehemann von Anna. Die Báthorys waren eine der mächtigsten und einflussreichsten Familien Ungarns. Sogar der ungarische König war Schuldner bei ihnen. Ein naher Verwandter war Kardinal, Stephan Báthory; ihr Onkel war Fürst von Siebenbürgen und wurde später zum König von Polen. Eigentlich sollte man meinen, dass eine Frau, die in solchen Verhältnissen lebte, ein zufriedenes Leben führte. Jedoch irrt man da (wie so oft...) wenn man sich ihre Lebensgeschichte näher ansieht.
Die ständigen Heiraten innerhalb der ungarischen Adelsfamilien, durch die ihr Besitz zusammengehalten werden sollte, hatten allerdings zu einer genetischen Degeneration geführt. Elisabeth selbst litt an epileptischen Anfällen; einer ihrer Onkel war ein bekannter Satanist; ihre Tante Klara eine sexuelle Abenteuerin und ihr Bruder Stephan ein Trinker und Wüstling.
Als Elisabeth 9 Jahre alt war, kam es zu einem Bauernaufstand. Die Bauernrebellen schafften es in das Schloss Ecsed, in dem Elisabeth untergebracht war, einzudringen. Einige Kinderfrauen schafften es Elisabeth und ihre beiden älteren Schwestern, Anischka und Sandra, durch einen geheimen Tunnel nach draußen zu führen. Als sie langsam eingeholt wurden, versteckten die Kinderfrauen Elisabeth auf einem Baum, allerdings war es zu spät die anderen Báthory Kinder ebenfalls in Sicherheit zu bringen. Die Kinderfrauen wurden sofort durch Schläge mit Äxten und Morgensternen getötet, die beiden Kinder wurden vergewaltigt und an dem Baum, auf dem sich Elisabeth versteckte, aufgehangen. Elisabeth sah das alles mit an und war nicht in der Lage sich zu bewegen, was ihr wahrscheinlich das Leben rettete. Am nächsten Morgen konnte sie mit Hilfe eines entlaufenen Pferdes zu der nächsten Ortschaft reiten. Dort waren auch schon die gefangengenommenen Bauern. Elisabeths Rettung galt als ein Wunder. Die Bauern wurden allesamt unter ihren Augen gefoltert und durch Vierteilung hingerichtet. Es wird erzählt, dass sich Elisabeth bei dem Anblick der Leiden der Bauern vor Freude uriniert.
Elisabeth wurde im Alter von elf Jahren mit Ferencz Nádasdy, dem Sohn einer anderen ungarischen Adelsfamilie verlobt, der später den Beinamen der "Schwarze Ritter" erhielt.
Nádasdy war ein grausamer Krieger und bei den Feldzügen gegen die Türken bereitete es ihm Vergnügen, türkische Gefangene zu foltern. Er soll seiner Frau sogar einige Foltertechniken beigebracht haben. 1575, Elisabeth war 15 Jahre alt, heirateten die Beiden und zogen auf den Familiensitz von Nádasdy, in das einsame Hügelland des nordwestlichen Ungarns.
Zu der Hochzeit waren Geistliche beider Konfessionen eingeladen und machte klar, dass nun die Protestanten Ungarn regierten. Kurz vor der Hochzeit kam es jedoch zu einem Skandal. Angeblich soll der König Matthias II. einige Tage vor der Hochzeit, betrunken in das Schlafgemach von Elisabeth gekommen sein. Dort stand sie gerade nackt vor einem Spiegel und ihre Dienerinnen zogen ihr das Brautkleid, welches sie anprobieren sollte, an. Der König war sichtlich verwirrt und schenkte ihr als Entschuldigung seinen Heiratsring und macht ihr somit gleichzeitig einen Antrag. Nach dem Vorfall verfiel Elisabeth in einen Wutanfall und schlug ihre Dienerinnen so heftig, dass sie mit blutigen Wunden übersät waren. Dieser Vorfall machte die Runde im kompletten Schloss, welches schon von Hunderten von Hochzeitsgäste gefüllt war. Als ihr zukünftiger Gatte den König zur Rede stellte, forderte der König das "jus primae noctis", das Recht der 1. Nacht. Dies geschah zum 1.mal seit 200 Jahren in Ungarn! Am Hochzeitstag der beiden, dem 9. Mai 1575 flößten sie, Gerüchten zufolge, nach der Trauung, dem König beim Essen ein Schlafmittel ein. Dieser fiel noch am Tisch in einen tiefen Schlaf, sodass er auf sein Recht verzichten musste.
Nach der Hochzeit verbrachten Franz und Elisabeth nur sehr wenig Zeit zusammen. Es wurde erzählt, dass sie sich oft liebten, aber fast immer auf perverse Art. So wurde berichtet, dass Franz auf Wunsch von Elisabeth, ein 12 jähriges Mädchen entjungferte und sie es während des Aktes auspeitschte.
Kurz nach diesen Ereignissen wurde Ungarn von den Türken bedroht, sodass Franz in den Krieg musste. Er war bekannt für seine Grausamkeit zu seinen Feinden. So wurde von einem Chronisten erzählt, dass er bei der Eroberung des Dorfes Urmisz befahl den Priester des Dorfes zu köpfen und die anwesenden Frauen und Kinder zu vergewaltigen und zu verbrennen. Er bekam nicht zuletzt wegen seinem schwarzen Harnisch mit dem silbernen Kreuz den Spitznamen "der schwarze Ritter".
Da Graf Ferencz sehr oft wegen des Krieges fort war, langweilte Elisabeth sich fürchterlich. Mit einem blassen jungen Adligen, der in dem Ruf stand ein Vampir zu sein, ging sie auf und davon, doch dies brachte ihr nur vorübergehend Zerstreuung und nach ihrer Rückkehr aufs Schloss hielt sie nach anderen Vergnügungen Ausschau. Sie machte sich an die Dienstboten heran, besonders an die jungen Mädchen. Erst waren diese für sie nur bequeme Gespielinnen, doch nachdem Elisabeth durch ihren Diener und eine Amme in die Kunst der Schwarzen Magie und der Hexerei eingeführt worden war, wurden diese Spiele zu bizarren Ritualen.
Trotzdem verwirklichte Elisabeth ihre gewalttätigen sexuellen Phantasien erst nach dem Tod ihres Mannes vollkommen ungehemmt.
Die Mädchen die in ihr Schloss kamen, waren meistens nicht älter als 14 Jahre. Elisabeth pflegte sie selbst zu begrüßen. Meistens handelten sich die Mädchen dabei schon die ersten Schläge ein. Mit der Zeit wurden Elisabeths Neigungen die Mädchen zu schlagen und zu demütigen immer schlimmer. Dies wurde besonders durch ein Ereignis ausgelöst:
Die ständigen Heiraten innerhalb der ungarischen Adelsfamilien, durch die ihr Besitz zusammengehalten werden sollte, hatten allerdings zu einer genetischen Degeneration geführt. Elisabeth selbst litt an epileptischen Anfällen; einer ihrer Onkel war ein bekannter Satanist; ihre Tante Klara eine sexuelle Abenteuerin und ihr Bruder Stephan ein Trinker und Wüstling.
Als Elisabeth 9 Jahre alt war, kam es zu einem Bauernaufstand. Die Bauernrebellen schafften es in das Schloss Ecsed, in dem Elisabeth untergebracht war, einzudringen. Einige Kinderfrauen schafften es Elisabeth und ihre beiden älteren Schwestern, Anischka und Sandra, durch einen geheimen Tunnel nach draußen zu führen. Als sie langsam eingeholt wurden, versteckten die Kinderfrauen Elisabeth auf einem Baum, allerdings war es zu spät die anderen Báthory Kinder ebenfalls in Sicherheit zu bringen. Die Kinderfrauen wurden sofort durch Schläge mit Äxten und Morgensternen getötet, die beiden Kinder wurden vergewaltigt und an dem Baum, auf dem sich Elisabeth versteckte, aufgehangen. Elisabeth sah das alles mit an und war nicht in der Lage sich zu bewegen, was ihr wahrscheinlich das Leben rettete. Am nächsten Morgen konnte sie mit Hilfe eines entlaufenen Pferdes zu der nächsten Ortschaft reiten. Dort waren auch schon die gefangengenommenen Bauern. Elisabeths Rettung galt als ein Wunder. Die Bauern wurden allesamt unter ihren Augen gefoltert und durch Vierteilung hingerichtet. Es wird erzählt, dass sich Elisabeth bei dem Anblick der Leiden der Bauern vor Freude uriniert.
Elisabeth wurde im Alter von elf Jahren mit Ferencz Nádasdy, dem Sohn einer anderen ungarischen Adelsfamilie verlobt, der später den Beinamen der "Schwarze Ritter" erhielt.
Nádasdy war ein grausamer Krieger und bei den Feldzügen gegen die Türken bereitete es ihm Vergnügen, türkische Gefangene zu foltern. Er soll seiner Frau sogar einige Foltertechniken beigebracht haben. 1575, Elisabeth war 15 Jahre alt, heirateten die Beiden und zogen auf den Familiensitz von Nádasdy, in das einsame Hügelland des nordwestlichen Ungarns.
Zu der Hochzeit waren Geistliche beider Konfessionen eingeladen und machte klar, dass nun die Protestanten Ungarn regierten. Kurz vor der Hochzeit kam es jedoch zu einem Skandal. Angeblich soll der König Matthias II. einige Tage vor der Hochzeit, betrunken in das Schlafgemach von Elisabeth gekommen sein. Dort stand sie gerade nackt vor einem Spiegel und ihre Dienerinnen zogen ihr das Brautkleid, welches sie anprobieren sollte, an. Der König war sichtlich verwirrt und schenkte ihr als Entschuldigung seinen Heiratsring und macht ihr somit gleichzeitig einen Antrag. Nach dem Vorfall verfiel Elisabeth in einen Wutanfall und schlug ihre Dienerinnen so heftig, dass sie mit blutigen Wunden übersät waren. Dieser Vorfall machte die Runde im kompletten Schloss, welches schon von Hunderten von Hochzeitsgäste gefüllt war. Als ihr zukünftiger Gatte den König zur Rede stellte, forderte der König das "jus primae noctis", das Recht der 1. Nacht. Dies geschah zum 1.mal seit 200 Jahren in Ungarn! Am Hochzeitstag der beiden, dem 9. Mai 1575 flößten sie, Gerüchten zufolge, nach der Trauung, dem König beim Essen ein Schlafmittel ein. Dieser fiel noch am Tisch in einen tiefen Schlaf, sodass er auf sein Recht verzichten musste.
Nach der Hochzeit verbrachten Franz und Elisabeth nur sehr wenig Zeit zusammen. Es wurde erzählt, dass sie sich oft liebten, aber fast immer auf perverse Art. So wurde berichtet, dass Franz auf Wunsch von Elisabeth, ein 12 jähriges Mädchen entjungferte und sie es während des Aktes auspeitschte.
Kurz nach diesen Ereignissen wurde Ungarn von den Türken bedroht, sodass Franz in den Krieg musste. Er war bekannt für seine Grausamkeit zu seinen Feinden. So wurde von einem Chronisten erzählt, dass er bei der Eroberung des Dorfes Urmisz befahl den Priester des Dorfes zu köpfen und die anwesenden Frauen und Kinder zu vergewaltigen und zu verbrennen. Er bekam nicht zuletzt wegen seinem schwarzen Harnisch mit dem silbernen Kreuz den Spitznamen "der schwarze Ritter".
Da Graf Ferencz sehr oft wegen des Krieges fort war, langweilte Elisabeth sich fürchterlich. Mit einem blassen jungen Adligen, der in dem Ruf stand ein Vampir zu sein, ging sie auf und davon, doch dies brachte ihr nur vorübergehend Zerstreuung und nach ihrer Rückkehr aufs Schloss hielt sie nach anderen Vergnügungen Ausschau. Sie machte sich an die Dienstboten heran, besonders an die jungen Mädchen. Erst waren diese für sie nur bequeme Gespielinnen, doch nachdem Elisabeth durch ihren Diener und eine Amme in die Kunst der Schwarzen Magie und der Hexerei eingeführt worden war, wurden diese Spiele zu bizarren Ritualen.
Trotzdem verwirklichte Elisabeth ihre gewalttätigen sexuellen Phantasien erst nach dem Tod ihres Mannes vollkommen ungehemmt.
Die Mädchen die in ihr Schloss kamen, waren meistens nicht älter als 14 Jahre. Elisabeth pflegte sie selbst zu begrüßen. Meistens handelten sich die Mädchen dabei schon die ersten Schläge ein. Mit der Zeit wurden Elisabeths Neigungen die Mädchen zu schlagen und zu demütigen immer schlimmer. Dies wurde besonders durch ein Ereignis ausgelöst: