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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : 8 Tote bei Flugzeugkollision!


Winternights
05.03.2007, 18:26
Beim Zusammenstoß eines Hubschraubers und eines Sportflugzeuges in der Nähe von Zell am See im Salzburger Pinzgau sind acht Menschen ums Leben gekommen. Die beiden Fluggeräte waren kurz vor 11.00 Uhr im Bereich der Areitbahn der Schmittenhöhe in der Luft zusammengeprallt und in einem Waldstück etwas abseits der Piste abgestürzt. Bis zum frühen Nachmittag waren die Leichen noch nicht geborgen. "Sie liegen im Gebiet verstreut umher. Den Insassen des Motorseglers haben wir überhaupt noch nicht gefunden", sagte der Einsatzleiter der Bergrettung, Ludwig Kranabetter, zur APA. Die Bergung gestalte sich sehr schwierig, unterstrich Kranabetter.

Vor dem Unglück war am Flugplatz Zell am See ein Sportflugzeug der Marke Katana Richtung Lienz gestartet. Nach Angaben eines Flughafens-Sprechers hat sich nur der Pilot aus Osttirol in der Maschine befunden. Unmittelbar darauf langte der Funkspruch eines Hubschraubers aus Kaprun ein, der eine Querung des Luftraumes Richtung Norden anmeldete. Es handelt sich dabei um einen Transport-Helikopter der Type Super Puma, der dem Schweizer Unternehmen Helog gehört. Im Helikopter haben sich laut Rot-Kreuz-Direktor Gerhard Huber sieben Menschen befunden.

Nach dem Zusammenstoß stürzten die Fluggeräte in ein Waldstück unweit der Bergstation der Areitbahn. Eines der Wracks begann zu brennen. Die Trümmer der Wracks lagen verstreut herum, sagte der Sprecher der BH Zell am See, Franz Michel. Suchmannschaften und Helfer der Bergrettung Zell am See und Kaprun wurden alarmiert, insgesamt waren rund 200 Helfer und vier Hubschrauber im Einsatz.
Der Helikopter hatte einen 1.800 Kilo schweren Kraftwerksteil zum Kraftwerk Kaprun Oberstufe geliefert. Auf dem Rückflug Richtung Bayern ist er am Parkplatz der Gletscherbahnen noch gelandet und dürfte dort mehrere Personen aufgenommen haben. Kurz nach dem Start kam es dann zum Unglück.
Über den genauen Hergang des Unglücks und über mögliche Ursachen gab es zunächst keinerlei Angaben. Die Flugunfalluntersuchungsstelle war auf dem Weg zum Unfallort.
Quelle:kurier.at!

Walküre88
05.03.2007, 18:28
Ich habs auch gerade im TV gesehn. Mein Gott was soll man dazu sagen, traurig. Mal abwarten wer der schuldige ist.

SachsenMädel
05.03.2007, 22:43
Na ja, klingt doof aber es ist nun mal passiert.

Und man merkt wie schnell ein Leben so erlöcht...

Ich fliege zwar nie und bin auch noch nie geflogen aber mir könnte wiederrum ein Autounfall passieren und ich bin weg ...

Es war Schicksal und dem kann man nicht aus dem Weg gehen. Nur wer von beiden hat die Schuld ???

Loki88
06.03.2007, 04:33
So schnell kann das Leben vorbei sein. Man kann nur vom glück reden, das dies nicht über einem Wohngebiet passiert ist.

Winternights
06.03.2007, 11:54
Nach dem Zusammenstoß eines Lastenhubschraubers mit einem Sportflieger am Montag-Vormittag bei Zell am See, bei dem acht Menschen ums Leben gekommen waren, haben die Ermittler am Dienstag früh die Arbeit wieder aufgenommen. Die Experten wollen nochmals die Wracks an der Unfallstelle besichtigen. Ein Gerichtssachverständiger vermutet indessen menschliches Versagen als Ursache.

Die Leichen der acht Todesopfer waren noch am Montag geborgen und ins Tal gebracht worden. Bei den ums Leben Gekommenen handelt es sich um fünf Schweizer, einen Deutschen, einen Franzosen und einen Osttiroler. Die Ermittlungen sollen gemeinsam von den Sachverständigen im Auftrag des Gerichts sowie die Vertreter der Flugunfall-Untersuchungsstelle des Verkehrsministerium geführt werden. Noch am Dienstag sollen die Überreste der Fluggeräte nach der Besichtigung geborgen und abtransportiert werden.

Die Ursache des Zusammenstoßes lag weiterhin völlig im Dunkeln. "Es gibt hunderttausende Vermutungen, aber noch keine neuen Erkenntnisse", sagte Franz Michel von der Bezirkshauptmannschaft Zell am See der APA. Der Gerichtssachverständige Christian Ortner vermutet menschliches Versagen als Ursache. "Es sieht einmal eher nicht nach einer technischen Ursache, sondern nach einer mangelhaften Wahrnehmung der beiden Piloten wechselseitig aus", sagte Ortner am Dienstag im ORF-Radio.

Das Unglück hatte sich am Montag kurz vor 11.00 Uhr oberhalb der Schoberalm auf der Schmittenhöhe ereignet. Ein Leichtflugzeug vom Typ Katana DV20 aus Osttirol und ein Lastenhubschrauber der Marke Super Puma der Schweizer Firma Helog zusammengeprallt. Der Pilot des Sportfliegers sowie alle sieben Insassen des Hubschraubers wurden getötet. Der Hubschrauber war beim Zusammenstoß in Flammen aufgegangen, die Wrackteile wurden auf einem Areal von etwa 20 Hektar verstreut.

Quelle:volksblatt.at!