Sturm-OWL
27.06.2007, 20:45
Nach dem Ende der napoleonischen Kriege war das Gesicht von ganz Europa verändert. Für Deutschland bestand die Veränderung in der Auflösung den heiligen römischen Reichs deutscher Nation. Auf dem Wiener Kongress 1815 versuchten die siegreichen Mächte den europäischen Kontinent neu zu ordnen.
Auf deutschem Boden entstand ein lockerer Staatenbund aus 35 souveränen Fürstenstaaten. Und vier freien Reichsstädten. Zusammengehalten wurde dieser sog.. Deutsche Bund durch eine Gesandtenkonferenz ( Sitz Frankfurt am Main ) in dehn alle Herrscher mit Gesandten vertreten waren.
Für viele Teile der Bevölkerung war dieser Zustand nicht zufriedenstellend. Der Wunsch nach einen geeintem Deutschland mit einer Verfassung mit Bürgerechten war stark ausgeprägt.
Im Jahre 1848 gab es Unruhen in Frankreich die zum Abdanken des dortigen Herrschers führten. Dieser Revolutionsgedanke sprang auch auf Deutschland über. Der Wille zur Gründung eines nationalen Parlamentes sowie der Presse- und Vereinsfreiheit wurde stärker und endete In Volksversammlungen um für diese Rechte zu demonstrieren.
So kam es, dass die Staaten des deutschen Bundes einer Nationalversammlung in Frankfurt zustimmten mit dem Ziel eine parlamentarische Monarchie zu errichten.
Aber die einzelnen Staaten und besonders die Großmächte Preußen und Österreich waren nicht bereit, Kompetenzen abzugeben. Dieses endete darin, das der preußische König es ablehnte deutscher Kaiser zu werden. Somit war das bestreben nach einer deutschen Einheit vorerst gescheitert.
Eines bewirkte diese erste kleine Revolution auf deutschen Boden. In viele Staaten incl. Preußen und Österreich wurde eine Verfassung eingeführt. Diese wurde allerdings direkt vom Monarchen erlassen.
Somit war der Wunsch und das Ziel ein gemeinsames Reich zu gründen vorerst in weite ferne gerückt. Der Deutsche Bund wurde unter dem Vorsitz von Österreich, erneuert. Der Vorsitz von Österreich, wie er beim Wiener Kongress beschlossen wurde, störte den Preußischen König zunehmend Er wünschte sich einen kleindeutschen Bundesstaat unter Preußischer Führung.
Da dieser Wunsch nicht durchsetzbar war, kam es im deutschen Bund zu einer permanenten Auseinadersetzung zwischen Preußen und Österreich. Da Preußen mittlerweile auch Industriell gut aufgestellt war, wollte sich Preußen immer weniger dem Kaiserstaat unterordnen.
1862 wurde Otto von Bismarck preußischer Ministerpräsident.. Dieser wollte mit allen Mitteln - notfalls auch mit Gewalt diesen für Preußen unerträglichen Zustand beenden.
Im Kampf gegen die Dänen im Jahre 1864 kämpften Preußen und Österreich noch zusammen um die Herzogtümer Schleswig und Holstein. So kam es 1866 zum offenen Schlagabtausch. Bismarck wollte die beiden Ländereien Schleswig und Holstein in das preußische Reich eingliedern. Um die Preußische Vormachtsstellung auch im Norden auszubauen . Österreich wollte einen neues Fürstentum Schleswig-Holstein gründen, und dieses in den deutschen Bund aufnehmen. Für diese Lösung hatten die Österreicher auch die Unterstützung der anderen kleineren Staaten.
Preußen lehnte dieses ab und es kam zum Krieg gegen Österreich den Preußen für sich entscheiden konnten. Was folgte, war eine Neuordnung die mit der Auflösung des deutschen Bundes begann. Österreich wurde aus Deutschland ausgeschlossen . Die süddeutschen Staaten durften sich zu einem eigenen Bund zusammenschließen. Im Norden entstand ein Norddeutscher Bund unter der Führung von Preußen.
Mit dem willen eine gesamt deutschen Bund unter preußischer Führung zu schaffen, entstand unter der Federführung von Bismarck 1867 eine Verfassung für den Norddeutschen Bund ., diese enthielt föderalistische und liberale Elemente. Es wurde ein Bundesrat sowie ein Reichtag gegründet und es sollten allgemeine freie Wahlen stattfinden. So hoffte Bismarck ( erfolglos ) den Weg in eine gesamtdeutsche Einigung zu ebnen.
Zwischenzeitlich wurde das angespannte Verhältnis zwischen Frankreich und Preußen immer schlechter. Der Konflikt um die spanische Thronfolge forderte der französische König von Preußen für immer auf die spanische Krone zu verzichten. Dieses ließ der König Bismarck mit seiner Genehmigung veröffentlichen. Diese Mitteilung an die Öffentlichkeit sah man in Preußen als nationale Angelegenheit an. Genauso sah es in Frankreich aus. 1870 erklärte Frankreich Preußen den Krieg.
Was der französische König allerdings vergaß, ist dass er damit ganz Deutschland den Krieg erklärt hatte. Es gab geheime Verträge, in denen der süddeutsche Bund Beistand im Falle eines Krieges gegen die Franzosen zusicherte.
Dieser Deutsch französische Krieg endete 1871 mit einer Niederlage der Franzosen.
Bismarck witterte die Gunst der Stunde für sein grosses Vorhaben – die Gesamtdeutsche Einigung.
So überzeugte er die Süddeutschen Fürsten in zahlreichen Einzelgesprächen für seinen Plan eines geeinten Deutschen Reichs mit dem preußischen König als Kaiser. Den der Vorgänger König Friedrich Wilhelm IV hatte dies Würde 1848 noch abgelehnt, weil er die Kaiserwürde nicht von Revolutionären annehmen wollte.
Der König ist aber bereit die Kaiserwürde von den deutschen Fürsten zu empfangen.
So kam es, dass am 18 Januar 1871 im Spiegelsaal von Versailles der neue Kaiser Wilhelm I proklamiert wurde.
Das große Ziel nach einem geeinten Reich war erreicht.
V. Sturm-OWL
Es ist schon tragisch, dass es nur möglich war,ein geeintes Reich zu erhalten, in dem einer der beiden großen deutschen Staaten diesem Reich nicht angehörte. Hier spielten nur machtpolitische Interessen eine Rolle und nicht das Interesse des deutschen Volks, als ein Volk in einem vereinten Staat zu leben
Dieses wird uns bis heute verwehrt.
Auf deutschem Boden entstand ein lockerer Staatenbund aus 35 souveränen Fürstenstaaten. Und vier freien Reichsstädten. Zusammengehalten wurde dieser sog.. Deutsche Bund durch eine Gesandtenkonferenz ( Sitz Frankfurt am Main ) in dehn alle Herrscher mit Gesandten vertreten waren.
Für viele Teile der Bevölkerung war dieser Zustand nicht zufriedenstellend. Der Wunsch nach einen geeintem Deutschland mit einer Verfassung mit Bürgerechten war stark ausgeprägt.
Im Jahre 1848 gab es Unruhen in Frankreich die zum Abdanken des dortigen Herrschers führten. Dieser Revolutionsgedanke sprang auch auf Deutschland über. Der Wille zur Gründung eines nationalen Parlamentes sowie der Presse- und Vereinsfreiheit wurde stärker und endete In Volksversammlungen um für diese Rechte zu demonstrieren.
So kam es, dass die Staaten des deutschen Bundes einer Nationalversammlung in Frankfurt zustimmten mit dem Ziel eine parlamentarische Monarchie zu errichten.
Aber die einzelnen Staaten und besonders die Großmächte Preußen und Österreich waren nicht bereit, Kompetenzen abzugeben. Dieses endete darin, das der preußische König es ablehnte deutscher Kaiser zu werden. Somit war das bestreben nach einer deutschen Einheit vorerst gescheitert.
Eines bewirkte diese erste kleine Revolution auf deutschen Boden. In viele Staaten incl. Preußen und Österreich wurde eine Verfassung eingeführt. Diese wurde allerdings direkt vom Monarchen erlassen.
Somit war der Wunsch und das Ziel ein gemeinsames Reich zu gründen vorerst in weite ferne gerückt. Der Deutsche Bund wurde unter dem Vorsitz von Österreich, erneuert. Der Vorsitz von Österreich, wie er beim Wiener Kongress beschlossen wurde, störte den Preußischen König zunehmend Er wünschte sich einen kleindeutschen Bundesstaat unter Preußischer Führung.
Da dieser Wunsch nicht durchsetzbar war, kam es im deutschen Bund zu einer permanenten Auseinadersetzung zwischen Preußen und Österreich. Da Preußen mittlerweile auch Industriell gut aufgestellt war, wollte sich Preußen immer weniger dem Kaiserstaat unterordnen.
1862 wurde Otto von Bismarck preußischer Ministerpräsident.. Dieser wollte mit allen Mitteln - notfalls auch mit Gewalt diesen für Preußen unerträglichen Zustand beenden.
Im Kampf gegen die Dänen im Jahre 1864 kämpften Preußen und Österreich noch zusammen um die Herzogtümer Schleswig und Holstein. So kam es 1866 zum offenen Schlagabtausch. Bismarck wollte die beiden Ländereien Schleswig und Holstein in das preußische Reich eingliedern. Um die Preußische Vormachtsstellung auch im Norden auszubauen . Österreich wollte einen neues Fürstentum Schleswig-Holstein gründen, und dieses in den deutschen Bund aufnehmen. Für diese Lösung hatten die Österreicher auch die Unterstützung der anderen kleineren Staaten.
Preußen lehnte dieses ab und es kam zum Krieg gegen Österreich den Preußen für sich entscheiden konnten. Was folgte, war eine Neuordnung die mit der Auflösung des deutschen Bundes begann. Österreich wurde aus Deutschland ausgeschlossen . Die süddeutschen Staaten durften sich zu einem eigenen Bund zusammenschließen. Im Norden entstand ein Norddeutscher Bund unter der Führung von Preußen.
Mit dem willen eine gesamt deutschen Bund unter preußischer Führung zu schaffen, entstand unter der Federführung von Bismarck 1867 eine Verfassung für den Norddeutschen Bund ., diese enthielt föderalistische und liberale Elemente. Es wurde ein Bundesrat sowie ein Reichtag gegründet und es sollten allgemeine freie Wahlen stattfinden. So hoffte Bismarck ( erfolglos ) den Weg in eine gesamtdeutsche Einigung zu ebnen.
Zwischenzeitlich wurde das angespannte Verhältnis zwischen Frankreich und Preußen immer schlechter. Der Konflikt um die spanische Thronfolge forderte der französische König von Preußen für immer auf die spanische Krone zu verzichten. Dieses ließ der König Bismarck mit seiner Genehmigung veröffentlichen. Diese Mitteilung an die Öffentlichkeit sah man in Preußen als nationale Angelegenheit an. Genauso sah es in Frankreich aus. 1870 erklärte Frankreich Preußen den Krieg.
Was der französische König allerdings vergaß, ist dass er damit ganz Deutschland den Krieg erklärt hatte. Es gab geheime Verträge, in denen der süddeutsche Bund Beistand im Falle eines Krieges gegen die Franzosen zusicherte.
Dieser Deutsch französische Krieg endete 1871 mit einer Niederlage der Franzosen.
Bismarck witterte die Gunst der Stunde für sein grosses Vorhaben – die Gesamtdeutsche Einigung.
So überzeugte er die Süddeutschen Fürsten in zahlreichen Einzelgesprächen für seinen Plan eines geeinten Deutschen Reichs mit dem preußischen König als Kaiser. Den der Vorgänger König Friedrich Wilhelm IV hatte dies Würde 1848 noch abgelehnt, weil er die Kaiserwürde nicht von Revolutionären annehmen wollte.
Der König ist aber bereit die Kaiserwürde von den deutschen Fürsten zu empfangen.
So kam es, dass am 18 Januar 1871 im Spiegelsaal von Versailles der neue Kaiser Wilhelm I proklamiert wurde.
Das große Ziel nach einem geeinten Reich war erreicht.
V. Sturm-OWL
Es ist schon tragisch, dass es nur möglich war,ein geeintes Reich zu erhalten, in dem einer der beiden großen deutschen Staaten diesem Reich nicht angehörte. Hier spielten nur machtpolitische Interessen eine Rolle und nicht das Interesse des deutschen Volks, als ein Volk in einem vereinten Staat zu leben
Dieses wird uns bis heute verwehrt.